Jedes Kind soll schwimmen können
MS Alkoven bringt Kinder wieder sicher ins Wasser
An der MS Alkoven kann der Schwimmunterricht wieder regelmäßig stattfinden. Im Rahmen des neuen Schulschwerpunktes „Gesundheit, Pflege Plus und Soziales“ erhalten die Schülerinnen und Schüler damit eine wichtige Grundkompetenz zurück: das sichere Schwimmen.
Ermöglicht wird das Projekt vor allem durch die großzügige Unterstützung der Gemeinde Alkoven. Durch finanzielle Zuschüsse können die Klassen regelmäßig ein Hallenbad besuchen. Für viele Familien wäre eine kontinuierliche Teilnahme ohne diese Hilfe kaum möglich.
Dass Schwimmunterricht weit mehr ist als nur Sport, zeigen aktuelle Zahlen deutlich: In Österreich können rund 137.000 Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 19 Jahren nicht schwimmen, weitere zehntausende nur sehr unsicher (Kuratorium für Verkehrssicherheit [KFV], 2025). Insgesamt gilt etwa jedes zehnte Kind als Nichtschwimmer. Gleichzeitig kommt es jährlich zu 22 bis 47 tödlichen Ertrinkungsunfällen in Österreich, darunter auch Kinder. Ertrinken ist damit eine der häufigsten tödlichen Unfallursachen im Kindesalter (KFV, 2025; Statistik Austria).
Genau hier setzt die MS Alkoven an. Ziel ist es, dass möglichst viele Schülerinnen und Schüler ein offizielles Schwimmzertifikat erwerben. Neben Technik und Ausdauer stehen vor allem Sicherheit im Wasser, Selbstvertrauen und richtiges Verhalten an Gewässern im Mittelpunkt.
Die Schule bedankt sich daher herzlich bei der Gemeinde Alkoven für die wertvolle Unterstützung. Durch die Zusammenarbeit von Schule und Gemeinde erhalten die Kinder nicht nur Bewegungsangebote, sondern eine lebensrettende Fähigkeit. Der wieder eingeführte Schwimmunterricht zeigt: Bildung endet nicht im Klassenzimmer; manchmal beginnt sie am Beckenrand.
