Liebe Eltern und liebe Schüler*innen,

herzlich willkommen im neuen Schuljahr. Ich wünsche allen einen guten Start und viel Erfolg für die nun vor uns liegenden Wochen und Monate des Schuljahres 2022/23.

 

Es hat sich am Schulstandort einiges getan! Wir freuen uns über Neuerungen in der Schule berichten zu können, wie die Organisation der renovierten Spinde, personalisierte Schulplaner, spezielle Tische für Gruppenarbeiten und Möbel zum „gemütlichen Zusammenkommen“. Dinge, die das Lernen kognitiv und sozial unterstützen sollen.

 

Neben diesen Angeboten benötigt es aber auch die Anstrengung, das Bemühen von jedem einzelnen. Manchmal ist das Ringen genau das, was wir in unserem Leben benötigen. Wenn wir durch unser Leben ohne Hindernisse gehen, würde es uns lahmlegen. Wir wären nicht so stark, wie wir sein könnten, und niemals fähig zu „fliegen“. Diese Fähigkeit des Fliegens war das Thema bei unserer Feier zum Schulbeginn.

 

 

In diesem Sinne viele besondere Gedanken beim Lesen!

 

Isabella Schweitzer

 

 

Nachstehend dazu die Geschichte zum Nachlesen und Nachdenken:

 

 

Die Sache mit dem Schmetterling

Ein Wissenschaftler beobachtete einen Schmetterling und sah, wie sehr sich dieser abmühte, durch das enge Loch aus dem Kokon zu schlüpfen. Stundenlang kämpfte der Schmetterling, um sich daraus zu befreien. Da bekam der Wissenschaftler Mitleid mit dem Schmetterling, ging in die Küche, holte ein kleines Messer und weitete vorsichtig das Loch im Kokon, damit sich der Schmetterling leichter befreien konnte.

Der Schmetterling entschlüpfte sehr schnell und sehr leicht. Doch was der Mann dann sah, erschreckte ihn doch sehr.

Der Schmetterling, der da entschlüpfte, war ein Krüppel: Die Flügel waren ganz kurz und er konnte nur flattern, aber nicht richtig fliegen.

Da ging der Wissenschaftler zu einem Freund, einem Biologen, und fragte diesen: „Warum sind die Flügel so kurz und warum kann dieser Schmetterling nicht richtig fliegen?“

Der Biologe fragte ihn, was er denn gemacht hätte.

Da erzählte der Wissenschaftler, dass er dem Schmetterling geholfen hatte, leichter aus dem Kokon zu schlüpfen.

„Das war das Schlimmste, was du tun konntest. Denn durch die enge Öffnung ist der Schmetterling gezwungen, sich hindurchzuquetschen. Erst dadurch werden seine Flügel aus dem Körper herausgequetscht und wenn er dann ganz ausgeschlüpft ist, kann er fliegen.

Weil du ihm geholfen hast und den Schmerz ersparen wolltest, hast du ihm zwar kurzfristig geholfen, aber langfristig zum Krüppel gemacht.“

 

(Autor unbekannt)

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